KOPFGERUCH - WAS HILFT?

KOPFGERUCH - WAS HILFT?

Wenn dein Haar fettig und unangenehm riecht, liegt die Ursache oft bei Kopfhautproblemen. Kopfgeruch entsteht auf der Kopfhaut und kann viele verschiedene Ursachen haben. Mit der richtigen Pflege kannst du den muffigen Geruch aber schnell beseitigen, sodass du dich wieder rundum wohlfühlen kannst.

WAS IST KOPFGERUCH?

Wenn das Haar und die Kopfhaut fettig oder muffig riechen, ist oft Kopfgeruch das Problem. Der Geruch entsteht auf der Kopfhaut und verteilt sich durch das Bürsten oder durch Kopfbedeckungen in die Haare. Die Haare nehmen den Geruch, wie auch andere Umgebungsgerüche auf und verteilen ihn an die Umgebungsluft. Dieser Geruch ist unangenehm und stört oft im Alltag. Vor einer Behandlung oder der Auswahl der richtigen Pflegeprodukte gilt es abzuklären, ob es sich tatsächlich um Kopfgeruch handelt. Besonders dichte und lange Haare nehmen oft Umgebungsgerüche auf, die ebenfalls muffig riechen. Dieser Haargeruch wird von äußeren Faktoren hervorgerufen. Kopfgeruch entsteht jedoch auf der Kopfhaut und hat meist körperliche Ursachen.

WIE ENTSTEHT KOPFGERUCH?

Für einen unangenehmen Geruch der Kopfhaut kann es viele verschiedene Gründe geben. Der entscheidende Faktor sind in der Regel die Schweißdrüsen auf der Kopfhaut. Auf dem Kopf befinden sich ekkrine Drüsen, die Schweiß absondern und apokrine Drüsen, die an den Haarwurzeln eine talgähnliche Substanz abgeben. Die Ansammlung von Schweiß und Talg kann in Kombination mit den ortsständigen Bakterien zu einem unangenehmen Geruch führen.

Die fettige Hornschicht der Kopf stellt einen guten Nährboden für Bakterien dar. Gerät das Gleichgewicht der Kopfhaut durcheinander, können sich diese Bakterien so stark vermehren. Durch die bakterielle Zersetzung von Schweiß und Talg entsteht anschließend ein unangenehmer Geruch.

Ein Ungleichgewicht der Kopfhaut kann verschiedene Ursachen haben. Eine ungesunde Ernährung, Stress oder ein hormonelles Ungleichgewicht können dazu führen, dass die Aktivitäten der Talgdrüsen gesteigert werden. Eine übersäuerte Kopfhaut oder Hautkrankheiten am Kopf stellen neben einer erhöhten Schweißdrüsenaktivität begünstigende Faktoren für Kopfgeruch dar. Da Talg nicht wasserlöslich ist, kann sich der Geruch auch nach einer ausgiebigen Wäsche mit Wasser halten. Spezielle Pflegeprodukte können dir dagegen Abhilfe verschaffen.

DO'S UND DONT'S BEI KOPFGERUCH

Liegt die Ursache für den Kopfgeruch in einer Hautkrankheit, empfiehlt sich ein Besuch beim Dermatologen. In den meisten Fällen kannst du deinen Kopfgeruch aber mit einigen einfachen Mitteln bekämpfen. Wichtig ist, das Gleichgewicht der Kopfhaut wiederherzustellen. Dafür müssen das Haar und die Kopfhaut regelmäßig, aber nicht zu oft, gepflegt werden. Eine zu häufige Wäsche zerstört den Schutzmantel der Kopfhaut und regt so die Talgproduktion zusätzlich an.

Eine sorgfältige Pflege mit einem sanften Shampoo eignet sich dafür, den Talg zu lösen, ohne die Kopfhaut zu reizen. Pflegeprodukte wie die Balance-für-die-Kopfhaut-Serie von MeMademoiselle helfen dabei, die Kopfhaut zu beruhigen. Die Haarpflege sollte dabei immer dem Haartyp entsprechen. Eine saure Rinse mit Apfelessig oder eine Behandlung mit Teebaumöl könne als Ergänzung zusätzliche Abhilfe schaffen.

Leidest du unter Kopfgeruch ist es zudem ratsam, dem Haar und der Kopfhaut eine ausreichende Luftzufuhr zu gewährleisten. Du solltest auf Kopfbedeckungen verzichten und deine Haare mehrmals täglich ausbürsten. Auch Haarspray und Gels sollten für einige Zeit nicht genutzt werden, da sie den Kopfgeruch ebenfalls begünstigen können.